Schönheitsoperationen in Mode?

Das Thema Schönheit hängt mit dem Begriff Mode stark zusammen. Frauen oder Männer, die auf ihre Schönheit achten, legen in der Regel auch viel Wert auf Mode. Sieht man sich die Menschen an, die im Modebusiness arbeiten, kennzeichnen sich diese oft durch ein auffallend gepflegtes Äußeres. Allerdings sind diese Leute auch bereit, für ihr Aussehen den nötigen Preis zu zahlen.
Ein kompetenter Schönheitschirurg gab in einem Interview bekannt, dass ein Großteil der Patienten, die sich für eine Schönheitsoperation entscheiden, in irgendeiner Weise mit der Modebranche in Verbindung steht, sei es aus privatem oder beruflichem Interesse. Die Vergrösserung der Brüste gehört dabei zu den am öftesten durchgeführten Schönheitsoperationen.

Der Arzt betont aber auch, dass immer mehr Menschen im Allgemeinen sich dafür entscheiden, eine derartige Operation durchführen zu lassen. Früher waren diese Eingriffe gesellschaftlich hart kritisiert worden. Mittlerweile hat sich aber die Meinung vieler Menschen hierzu geändert. Die persönlichen und psychischen Probleme, die durch das Aussehen verursacht werden, werden heutzutage ernster genommen.

Dies hängt unter anderem auch damit zusammen, dass die Ärzte mittlerweile bei Eingriffen wie Brustvergrößerungen oder Fettabsaugungen wesentlich routinierter sind als früher. Operationen, die vor einigen Jahren noch mit hohem Risiko verbunden waren, sind heute reine Routineeingriffe, nahezu kein Risiko für die Gesundheit der Patienten darstellen.
Auch die Krankenversicherungen sind diesen Eingriffen gegenüber offener geworden. Hat ein Patient starke psychische Probleme, die medizinisch nachgewiesen werden können, so zieht die Krankenkasse in Betracht, eine Schönheitsoperation zu finanzieren.

Zudem gibt es auch eine Reihe von Schönheitsoperationen, die rein aus gesundheitlichen Gründen durchgeführt werden müssen, aber unter dem Begriff Schönheitsop stehen. Eine Fettabsaugung kann in einige Fällen schließlich auch lebensrettend sein, genauso wie eine Nasenkorrektur, sofern Atembeschwerden bestehen.